GESCHICHTE DER ERDHEILUNG

Geomantie oder Geomantik (altgriechisch: γῆ [ɡɛː] „Erde“ und μαντεία [mantaia] „Weissagung“, also in etwa Weissagung aus der Erde) ist in der Esoterik eine Form des Hellsehens, bei der Markierungen und Muster in der Erde oder Sand, Steine und Boden zum Einsatz kommen.

Die heutige europäische Geomantie ist eine unwissenschaftliche esoterische Lehre, die sich selbst als „ganzheitliche“ Erfahrungswissenschaft versteht und versucht, die Identität eines Lebensraumes, eines Ortes oder einer Landschaft zu erfassen und diese durch Gestaltung, Kunst oder Raum- und Landschaftsplanung zu berücksichtigen und individuellen Ausdruck zu verleihen. Geomantie sei das Erkennen und Erspüren von guten Plätzen in Raum und Landschaft und damit die Grundlage für ein harmonisches und gesundes Wohnen und Leben. Die Aufgabe eines Geomanten bestehe darin, „baubiologisches Wissen“ mit der geomantischen Kunst zu vereinen, Räume zu gestalten, den guten Ort zu erkennen und zu erspüren und mit den Menschen in Einklang zu bringen. Damit hat sie sich von dem ursprünglichen arabischen Wahrsagesystem entfernt und ähnelt eher dem chinesischen Feng Shui.

Nach der Ansicht der modernen esoterischen Geomantie ist die ganze Erde mit globalen Gitternetzsystemen überzogen. Genannt werden diese Gitternetzsysteme „Curry-Gitter“, „Ley-Linien“, „Hartmann-Gitter“ oder „Benker-Linien“. Diesem Gitter- und Liniensystem werden „energetische“ Eigenschaften und damit biologische Wirkungen zugesprochen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geomantie

 

Die Edda.

Wöluspa - Der Seherin Ausspruch

60. Da werden sich wieder die wundersamen
Goldenen Bälle im Grase finden,
Die in Urzeiten die Asen hatten,
Der Fürst der Götter und Fiölnirs Geschlecht
.

61. Da werden unbesät die Äcker tragen,
Alles Böse bessert sich, Baldur kehrt wieder.
In Heervaters Himmel wohnen Hödur und Baldur,
Die walweisen Götter. Wißt ihr, was das bedeutet?

 

DIE BEDEUTUNG DER BELEBUNG VON ALTEN KULTORTEN

Zum AUFTRAG PARADIES und Schönbrunn 

von Peter Fischer, 31.7. 2008

Wenn die Baumeister von Schloss Schönbrunn die Achsen derart angelegt hatten, dass sie so wichtige Orte berühren wie Heiligen Geist, Nikolsburg und Budapest, so müsste man voraussetzen, dass sie ein geographisches Wissen und Verständnis hatten das dem heutigen entspräche - was aber logischerweise nicht sein kann. Bedenken wir aber, dass es damals noch ein lebendiges Wissen der Geomantie gegeben hat, so ist manches vielleicht doch versteh und erklärbar.

Jedenfalls führt die linke Diagonalachse von Schlossmitte über den Obelisken im Schlosspark nach Griechenland, aber nicht wie ich nach früheren Kartenstudien angenommen habe über den Olymp nach Athen und weiter nach Ägypten, sondern direkt nach "Arkadien", dem wirklich existierenden Gebiet auf dem Peloponnes. Sichtbar wurde das 2007 durch Verwendung modernster Computerprogramme mit der räumlichen Kartenprojektion, bei der sich Geraden durch die Landschaft und Länder in der Projektion auf die Kartenebene eben als Kurven darstellen.

Damit wird meine These von der „nicht zufälligen Geführtheit“ all derer, die als „von Gottes Gnaden" zu Herrschaftsaufgaben geboren oder bestimmt waren, bestätigt: Dass sie einem uralten Auftrag verpflichtet waren dem sie folgen mussten, nachdem sie jeweils dort wo sie hingestellt waren einen Beitrag zur Wiedererrichtung des Paradieses zu leisten hatten. Sie folgten damit auch dem in der Mitrasreligion liegenden Kult. 

Wenn also in der Ausgestaltung der Schönbrunner Schlossparkanlage mit der Stellung des Obelisken die Richtung nach Arkadien anzeigt wird - meines Erachtens wissend, unter Beiziehung von Geomanten, die allesamt mit Pendel und Rute Richtungen abfragen und bestimmen konnten, so wurde damit ein Ley fixiert, eine Bewusstseinslinie/Achse, mit deren Wirkungsweise der Geist des Paradiesgedankens ins Schloss geholt und fixiert werden sollte.

In der Spiegelung dieser BedeutungsAchse zum Tiergartenpavillon, durch die zweite Diagonalachse, die im selben Winkel (ca. 41°) vom Schloss abgeht, wird diese Kraft symbolisch ins Tierreich gesendet. Und das wurde im Deckengemälde der Pavillonkuppel symbolisch wiedergegeben - in einer Allegorie antiker Göttersymbolik.

Der Weg ins Paradies kann nur über die Natur und seiner Tier-Welt erfolgen. Eine Sicht die uns heute, angesichts globaler Zerstörungswut an der Natur insgesamt, mahnend in Erinnerung gerufen wird. Ein Versuch in der Stellung von Gebäuden und ihrer Symbolik durch die Brille der Geomantie zu lesen und vielleicht etwas Licht in das Geheimnis von Schönbrunn zu bekommen.

Deshalb ist es so wichtig alte Kultorte wieder zu beleben, sie aufzuwecken, damit sie in Wechselwirkung mit der menschlichen Kreativität ihre Wirkung und Bestimmung aus der Matrix erfüllen können.

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