Aus der Geomantiepraxis

ETWAS AUS DER GEOMANTIEPRAXIS geplaudert.

 

Durch einen Wettbewerb für ein Steinmuseum in Schrems in NÖ hatte ich Gelegenheit und Grund dazu, mir die Umliegende Landschaft aus geomantischer Sicht anzusehen nachdem auffallend viele  Ortsnahmen mit dem Wort Stein auf der Karte zu finden waren.

 

Mit dem Lineal verbunden ergab sich eine unerwartete Aufreihung aller dieser Orte auf Geraden, deren Fokuspunkt die Stadt Schrems bildete. Dabei bemerkenswert, dass sich Schrems den BeinahmenStadt des Steinsgegeben hat.

 

Wem mag es eingefallen sein, zu welchem Zweck, die Ortsnamen wie Eibenstein bei Drosendorf und Eibenstein bei Gmünd so zu wählen, damit die Verbindungsgerade zwischen ihnen genau durch Schrems verläuft - oder die Gerade zwischen zwei Stein-Orten mit Menschnamen, wie Karl-Stein und Fischer-Stein durch den Wackelstein bei Gmünd, die wiederum durch Schrems verläuft - oder Stein-Bach und Stein-Berg durch Schrems geradlinig verbunden ist.

 

Wenn eine Linie mit mehreren Stein-Orten sogar eine Geschichte erzählen kann, wird es endgültig "mystisch": Heiden-Reich-Stein, Walden-Stein, Engel-Ststein, Hirten-St., und Opfer-Stein auf einer Linie liegend sagen so viel wie: "In den Wäldern im Heidenreich opfern Hirten den Engeln".

Oder - "Nach  der Opferung erschien den Hirten ein Engel im Wald und führte sie über Schrems aus dem Heidenreich".

 

Viell                Vielleicht ein direkter Hinweis in die für das gesamte Waldviertel so typische, mystisch - archaische Vorgeschichte?

Die erdbiologisch-geomantischen Situierungen zeigen uns hier deutlich die Verbundenheit des physischen Universums mit der Komplexität des Geistes, der offensichtlich hinter allen diesen Phänomenen steckt. Ein Thema das schon im 5. Jhdt. v. Christus den Griechischen Philosophen "Anaxagoras" beschäftigt hat.

 

Peter Fischer

Wien , 13. 10. 2010